Feed on
Posts
Comments

Üblicherweise wird bei einem Behandlungsfehler neben Schmerzensgeld ein Anspruch auf Ersatz der Kosten verlangt, die für die Beseitigung der Behandlungsfehler auftreten.

Mit Urteil vom 27.05.2008 des 5. Zivilsenats des OLG Oldenburg hat dieses steht einem privatversicherten Patienten alternativ zu diesem Anspruch auf Erstattung der Kosten der Nachbehandlung ein Anspruch auf Rückerstattung des gezahlten Honorars zugestanden. Dies gelte soweit der Zahnersatz aufgrund eines Behandlungsfehlers des Zahnarztes nicht zu gebrauchen sei, was dann der Fall ist, wenn eine Nachbearbeitung nicht möglich ist und daher eine Neuanfertigung zu erfolgen hat. Bei privatversicherten Patienten habe der Arzt nach Beendigung des Behandlungsverhältnisses keinen Anspruch darauf, die Mängel selbst beheben zu dürfen. Dies sei nur ausnahmsweise der Fall, wenn dies dem Patienten aufgrund seiner Schadensminderungspflicht zuzumuten sei. (5 U 22/07).

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: