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Im Zusammenhang mit privaten Geburtstagsfeiern oder sonstigen Anlässen kommt immer wieder die Frage auf, ab wann man die Musik leiser drehen muß oder aus sonstigen Gründen das Lärmniveau etwas runterschrauben sollte.

Eine Antwort geben die jeweiligen Landesimmissionschutzgesetze. Lärmschutz ist Ländersache, daher könnte theoretisch jedes Land eigene Regelungen festsetzen. Glücklicherweise gleichen sich die Regelungen in den Bundesländern, so daß die Regelungen hier exemplarisch an den Regelungen des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Landesimmissionsschutzgesetz NRW, vorgestellt werden können.

Grundlage des Lärmschutzes ist zunächst § 3 LImschG NRW. Dieser gibt folgende Grundregel vor:

§ 3 Grundregel

(1) Jeder hat sich so zu verhalten, daß schädliche Umwelteinwirkungen vermieden werden, soweit das nach den Umständen des Einzelfalles möglich und zumutbar ist.

(2) …

Es handelt sich um eine typische Grundklausel, die mit sog. unbestimmten Rechtsbegriffen aversehen wurde. Damit sind Klauseln wie „möglich und zumutbar“ gemeint, die keine klare Regelung enthalten, sondern erst in der Rechtspraxis durch Urteile und andere Entscheidungen mit Inhalt gefüllt werden. Die Regelung ist damit sehr flexibel, denn was „möglich und zumutbar“ ist läßt sich leicht dem Zeitgeist anpassen (Der Jurist spricht dann etwas flapsig von einem „Gummiparagraphen“, da in jede Richtung dehnbar).

Eine konkretere Regelung findet sich dann in § 9 LImschG NRW:

§ 9 Schutz der Nachtruhe

(1) Von 22 bis 6 Uhr sind Betätigungen verboten, welche die Nachtruhe zu stören geeignet sind.

(2) Das Verbot des Absatzes 1 gilt nicht für

1. Ernte- und Bestellarbeiten zwischen 5 und 6 Uhr sowie zwischen 22 und 23 Uhr,

2. die Außengastronomie zwischen 22 und 24 Uhr. Die Gemeinde soll den Beginn der Nachtruhe außerhalb von Kerngebieten, Gewerbegebieten, Sondergebieten für Freizeitparks, des Außenbereichs sowie von Gebieten nach § 34 Abs. 2 Baugesetzbuch mit entsprechender Eigenart der näheren Umgebung bis auf 22 Uhr vorverlegen, wenn dies zum Schutz der Nachbarschaft geboten ist. Dies kann auch im Wege der ordnungsbehördlichen Verordnung erfolgen.

3. den Betrieb von Anlagen, die aufgrund einer Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, einer Planfeststellung nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz oder dem Bundesberggesetz (BBergG) oder aufgrund eines zugelassenen Betriebsplanes nach dem Bundesberggesetz betrieben werden,

4. Maßnahmen zur Verhütung oder Beseitigung eines Notstandes, und

5. von den Gemeinden durchgeführte Großveranstaltungen, die in bis zu 25 Nächten im Kalenderjahr im Zusammenhang mit in Deutschland stattfindenden Ereignissen von herausragender internationaler Bedeutung in Kerngebieten, Gewerbegebieten, Mischgebieten, in Sondergebieten für Freizeitparks, Hafengebieten, Einkaufszentren, Sondergebieten für Messen, Ausstellungen und Kongresse, Sondergebieten für sportliche Zwecke sowie in Gebieten nach § 34 Abs. 2 Baugesetzbuch mit entsprechender Eigenart der näheren Umgebung zwischen 22 und 1 Uhr des Folgetages stattfinden. Es ist sicherzustellen, dass – gemessen und beurteilt nach TA Lärm – bei einer angrenzenden Wohnnutzung innerhalb der benannten Gebiete und geschlossenen Fenstern keine höheren Maximalpegel im Innenraum als 55 dB(A) in 10 Nächten und 50 dB(A) in 15 weiteren Nächten verursacht werden. Außerhalb der benannten Gebiete gelten die allgemeinen Anforderungen des Lärmschutzes.

Darüber hinaus kann die zuständige Behörde auf Antrag Ausnahmen von dem Verbot des Absatzes 1 zulassen, wenn die Ausübung der Tätigkeit während der Nachtzeit im öffentlichen Interesse oder im überwiegenden Interesse eines Beteiligten geboten ist; die Ausnahme kann unter Bedingungen erteilt und mit Auflagen verbunden werden.

(3) Bei Vorliegen eines öffentlichen Bedürfnisses oder besonderer örtlicher Verhältnisse können die Gemeinden für Messen, Märkte, Volksfeste, Volksbelustigungen, ähnliche Veranstaltungen und für Zwecke der Außengastronomie sowie für die Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar durch ordnungsbehördliche Verordnung allgemeine Ausnahmen von dem Verbot des Absatzes 1 zulassen. Ein öffentliches Bedürfnis liegt in der Regel vor, wenn eine Veranstaltung auf historischen, kulturellen oder sonst sozialgewichtigen Umständen beruht und deshalb das Interesse der Allgemeinheit an der Durchführung der Veranstaltung gegenüber dem Schutzbedürfnis der Nachbarschaft überwiegt.

Wie man dem ersten Absatz entnehmen kann sind also von 22 bis 6 Uhr Tätigkeiten verboten, die geeignet sind die Nachtruhe zu stören. Auch dies ist wieder recht unbestimmt, der eine wird es so sehen, der andere so.

Hiervon können Ausnahmen zugelassen werden, wenn ein öffentliches Interesse oder ein überwiegendes Interesse eines Beteiligten vorliegt. Beides ist bei einer privaten Party nicht er Fall, zumal die Ausnahmegenehmigung auch zuvor durch das Ordnungsamt erteilt werden müßte. Ein Argumentation über ein überwiegendes Interesse wird daher bei den durch die Nachbarn gerufenen Herren in Grün (bzw. jetzt immer häufiger blau) auf wenig Verständnis stoßen.

§ 10 BImschG stellt darüber hinaus weitere Regelungen für „die Benutzung von Tongeräten“ auf.

§ 10 Benutzung von Tongeräten

(1) Geräte, die der Schallerzeugung oder Schallwiedergabe dienen (Musikinstrumente, Tonwiedergabegeräte und ähnliche Geräte), dürfen nur in solcher Lautstärke benutzt werden, daß unbeteiligte Personen nicht erheblich belästigt werden.

(2) Auf öffentlichen Verkehrsflächen sowie in und auf solchen Anlagen, Verkehrsräumen und Verkehrsmitteln, die der allgemeinen Benutzung dienen, ferner in öffentlichen Badeanstalten ist der Gebrauch dieser Geräte verboten, wenn andere hierdurch belästigt werden können.

(3) Die Benutzung von Geräten zur Schallerzeugung oder Schallwiedergabe für Zwecke der Wahlwerbung zu Europa-, Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahlen in den letzten vier Wochen vor der Wahl, außer am Wahltag selbst, durch an der Wahl teilnehmende Parteien, Wählergruppen oder sonstige politische Vereinigungen ist zulässig. Die Gemeinden können durch ordnungsbehördliche Verordnung das Nähere regeln.

(4) Die örtliche Ordnungsbehörde kann bei einem öffentlichen oder überwiegenden privaten Interesse auf Antrag von den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 im Einzelfall Ausnahmen zulassen. Die Ausnahmen können unter Bedingungen erteilt und mit Auflagen verbunden werden. § 9 Abs. 3 gilt entsprechend. Außerdem können die Gemeinden abweichend von Absatz 2 zeitlich begrenzte Darbietungen in innerstädtischen Fußgängerzonen, insbesondere Musikdarbietungen, durch ordnungsbehördliche Verordnung allgemein zulassen und die dabei zu beachtenden Anforderungen festlegen.

(5) Die Absätze 1 und 2 finden auf rechtlich vorgeschriebene Signal- und Warneinrichtungen sowie auf Geräte, die im Rahmen eines öffentlichen Verkehrsbetriebes verwendet werden, keine Anwendung.

Diese dürfen also nur mit solcher Lautstärke benutzt werden, dass unbeteiligte Personen nicht erheblich belästigt werden. Was eine erhebliche Belästigung ist wäre wiederum Ansichtssache, ist aber aufgrund der Regelung des § 9 nach 22 Uhr auch nicht mehr partyretten, da dann dessen strengere Regelung ohnehin eine Einschränkung bewirkt.

EIne Ausnahme für hohe Feiertage oder eine Regelung wie „einmal im Jahr darf man feiern solange man will“ sehen die Gesetze nicht vor.

Allerdings gilt auch hier „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Der beste Weg um lange feiern zu können sind daher tolerante Nachbarn, die man vorher warnt und evt. gleich mit einlädt.

55 Responses to “Wie lange darf man feiern bzw. laut sein?”

  1. Kirsten sagt:

    Es fordern immer diejenigen Toleranz für ihren Krach, die selbst die Nachtruhe der anderen nicht respektieren. Ich will Nachts nur schlafen. Ist das zuviel verlangt?

  2. christiane weisser-karg sagt:

    Zu viel verlangt ist es ganz bestimmt nicht! Nur sind Ruhe und Stille nicht „in“, ja vielmehr sind sie den meisten unerträglich geworden!
    Nun gibt es Menschen, die in sozial-pflegerischen Berufen tätig sind und früh aufstehen müssen, auch an Sonn-und Feiertagen; es gibt Schwerkranke, welche die letzten Wochen oder Tage ihres Lebens zu Hause verbringen; es gibt auch im Sommer kranke Kinder und kranke Erwachsene und zu jeder Jahreszeit Trauernde;; es gibt Menschen, die am nächsten Morgen einigermaßen ausgeruht eine weite Reise antreten wollen oder müssen; Andere, die vor einer Prüfung stehen und auch am Wochenende lernen müssen; es gibt von ihrem Tagewerk schlicht und einfach müde Menschen und andere noch, die das ganze Getöse und Gegröle nicht brauchen, um glücklich zu sein. Ferner gibt es sogar selbstbestimmte Leute, die sich nicht von Nachbarn diktieren lassen wollen, wie sie ihre Abende oder Nächte gestalten dürfen: im Bett, auf dem Balkon bei einem guten Gespräch oder am Computer… Die inzwischen allseits „übliche“ Rücksichtslosigkeit als Demonstration persönlicher Macht, die hemmungslose akustische Vereinnahmung des öffentlichen und privaten Raums Anderer kann man genauso ungehemmt als Zeichen kultureller Dekadenz deuten. Das betrifft allerdings nicht nur die sog. Ruhezeit. Was da vielerorts auch tagsüber geschieht – und letztlich vom Gesetzgeber geduldet wird – ist nichts anderes als Gewalt bis zur Körperverletzung. Hat denn der Einzelne den Anspruch auf den Schutz seiner Gesundheit bereits verloren?
    Gegen Nachbarschafts- oder Straßenfeste, zu denen alle eingeladen sind, ist gewiss nichts einzuwenden. Eine weitergehende Toleranz kann es aber in Wohngebieten keine geben! Wer ausgelassene Parties feiern will, soll doch gefälligst eine abgelegene Hütte anmieten!
    In jedem Falle wird es Zeit, dass Leidtragende sich wehren!

    • Michael F. sagt:

      Das tut so gut, wenn das endlich mal jemand genau so ausspricht, wie es leider ist! Vor allem, dass „es gedulded wird“.
      In öffentlichen Foren, die sich mit genau der selben Frage nach Ruhestörung beschäftigen findet man in 80% der Fälle keine Antwort, sondern eine Antwort über die Selbstverständlichkeit von Selbstbestimmung und Spaß, der dort mit Lärm bis in die Nacht gleich gesetzt wird. Auch meine alltägliche – ermüdende – Erfahrung bestätigt diesen „Trend“ der Duldung und der extremen Ausweitung der Rechtsgrundlage.
      Danke für diesen reflektierten Beitrag!

    • Eckart Manuel Mutzeck sagt:

      Ich leide sehr stark unter Lärm. Mich widert es an, dass einige der Meinung sind, sie seien allein auf der Welt oder im Haus und müssten sich an keine Regeln halten. Ich leide nicht nur an Autismus, sondern auch an permanentem Stress durch Lärm. Das wirkt sich bei mir seit Monaten in extremen Kopfschmerzen, Panikattacken, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen und Herzrasen aus. Das Toben der Kinder über mir, was täglich stundenlang anhält, kann man nicht mehr als Spielen bezeichnen. Einer im Haus ist der Meinung, sein Auto braucht keinen Schalldämpfer. Nebenan wurde jüngst ein Geburtstag lautstark gefeiert. Ist es zu viel verlangt, dies anzukündigen oder in eine Lokalität zu verlegen, wo man Nachbarn nicht stört? Und das nennen sie noch Zimmerlautstärke! Ich weiß nicht, wo die ihre Maßstäbe setzen. Ich bin nach dieser Nacht jedenfalls wie gerädert, zittere am ganzen Körper und leide an höllischem Durchfall und Kopfschmerzen. Lärm macht krank, das ist eindeutig erwiesen. Trotzdem dürfen Motorräder oder Quads ohrenbetäubend durch Erfurts Straßen jagen! Die Polizei wäre völlig überfordert, wenn sie das auch noch kontrollieren sollte! Rücksicht ist eben nicht mehr „in“. Jeder macht, was er will, und das auf Kosten anderer. Und diese Rücksichtslosigkeit und Geltungssucht einiger ist es, die mich so ankotzt.

      • Rattenkönig sagt:

        Dann bist du massiv krank und solltest in eine ruhigere Gegend ziehen. Das Leben ist nunmal laut und fröhlich, für Leute wie dich wird da keine Rücksicht genommen… Kann man auch gar nicht, das wäre nämlich unzumutbar für jeden Durchschnittsmenschen.

        Ein gewisses Maß an Respekt sollte vorhanden sein, natürlich. Dazu gehört ein Zettel im Hausflur und das anpassen der Lautstärke ab einer bestimmten Uhrzeit. Wilde Rave-Parties sollten nicht zuhause gefeiert werden. Feiern mit 20 Gästen und etwas Musik sind aber durchaus angemessen, solange oben genannte Kriterien beachtet werden.

    • Tim sagt:

      Äh, sorry, aber das kann man genauso gut umgekehrt sehen. Warum soll ich mir meinen Leben von anderen diktieren lassen, die nur Ruhe wollen? Ich finde es überhaupt nicht zu viel verlangt, 2-3 Partys im Jahr zu ertragen, wenn es ansonsten ruhig ist.

  3. nemori sagt:

    …also wirklich…wie streng soll man denn sein…
    …was ist so schlimm an toleranz???
    …es geht doch nicht um tägliche dauerbeschallung, ist ja auch nicht so dass die menschen täglich feiern könnten…
    …gerade in ortschaften wo man morgens mit lautstarken kirchengebimmel aus dem schlaf geholt wird…oder samstags morgens der rasenmäher durch die gärten und über die dächer schallert…
    da ist doch mal zu überlegen, ob man es den übrigen menschen nicht gönnen darf, sich bei abendlichen feiern mal die musik aufzudrehen oder mit selbstgemachter musik und gesang die natur zu erfreuen…
    …es geht doch nicht um tägliche angriffe und körperverletzung ist ja nun arg hergeholt…
    …wenn die straße aufgerissen und der presslufthammer geschwungen wird, dass könnte man mit körperverletzung vergleichen…aber wenn es nur um eine party geht…
    menschen die sich treffen und ein bisschen positive stimmung in die welt schwingen…
    …es müssen schon sehr traurige menschen sein, die sich wegen soetwas aufregen…
    …selbst wenn ihr nicht eingeladen seid, anstatt sich gleich bei der polizei zu beschweren, geht doch mal auf ein freundliches wort hinüber, meistens wird dann schon auf bitten der lautstärke pegel gesenkt und im besten falle darf auch mitgefeiert werden…
    … und ansonsten wird es einen nicht umbringen sich für eine nacht mal die oropax in die ohren zu stopfen… dann wären doch sogar alle zufrieden… stille wäre so schnell hergestellt…und die anderen können glücklich weiter feiern…
    …ich glaube manche menschen beschweren sich einfach nur gerne, weil sie die freude anderer nur schwer ertragen können…
    …die welt ist hart..das leben ist anstrengend..alle menschen leiden auf ihre weise… warum freude kaputt machen, wenn es nicht nötig ist…

    • Mario sagt:

      Da sieht man’s an diesem Beitrag: Postglobale „Diktatur“ der Toleranz, ja? Du hast gar nichts verstanden! Abgesehen von der Tatsache, dass Du der deutschen Orthographie (das Wort bedeutet RECHT- SCHREIBUNG!) nicht mächtig bist, erstreckt Deine Inkompetenz auch auf die ganz natüriich normalen Rechtsverhältnisse des alltäglichen (Zusammen)lebens. Für die hier vorliegende Frage heisst das also:
      WENN SICH EIN NACHBAR ODER MITBEWOHNER ODER SONSTWER DURCH DEINE MUSIK, (nicht nur anlässlich irgendwelcher Parties) BELÄSTIGT FÜHLT, DANN HAST DU DAS VERDAMMT NOCH MAL ZU RESPEKTIEREN UND DEIN VERHALTEN DARAUF AUSZURICHTEN! Oropax? Also ICH muss mir dann Oropax in die Ohren stopfen, weil DU NICHT WILLENS BIST, DIE EINFACHSTEN VORGABEN VON RÜCKSICHTNAHME ZU bedenken BZW. EINZUHALTEN??? Das könnte Dir so passen, was? Da haben wir sie die postglobale „Spaßmentalität“, die „Toleranz“- forderung auf Kosten anderer! Aber nicht mit mir, Mädelchen! Ich darf Dir in diesem Falle versichern, dass mein Nachbar, der auch so in Deiner Spur denkt, gerade auf gepackten Koffern sitzt, weil ICH MIR DIESES VERHALTEN NICHT GEFALLEN LASSEN und von meinem RECHT Gebrauch gemacht habe(!) Räumungsklage! Hat er sich SELBST zuzuschreiben! Und ich kann – auch wenn es sich anfangs als schwierig darstellt – nur JEDEN LEIDTRAGENDEN in dieser Hinsicht ermuntern, es ebenso zu tun! Die Rechtslage ist grundsätzlich auf seiten der „Opfer“! Wie in einem anderen Beitrag schon treffend angemerkt wurde: Solcherart Rücksichtslosigkeit gedeiht eben nur auf der „Duldung“ dieses Verhaltens! Duldet nicht länger! Ihr bekommt Recht! Öfter als Ihr denkt! P.S.: Wie war das doch noch mit dem alten Spruch aus den 60gern: „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“ Jaa, stimmt schon!

      • Michael sagt:

        Mario – ich kann Deine Wut absolut (!) nachvollziehen. Und ich teile sie sogar und finde sie auch irgendwie gut. Gemäß dem Spruch aus den 60ern 😉
        Es ist mir auch völlig schleierhaft, warum Menschen denken, dass Spaß immer laut ist und der Lärm immer bis nachts dauern muss. Und: Ja, auch Lachen, Schreien und bis nachts ‚glücklich‘ durch die Wohnung rennen ist LÄRM. Ja, auch ‚glücklich‘ jeden Abend im Garten mit 20 Freunden grillen ist LÄRM. Ja, auch nachts um 1 Uhr Freunde laut im Flur verabschieden und die Türe knallen ist LÄRM.
        Ich erlebe das aber nun seit 10 Jahren in 8 verschiedenen Wohnungen. Es gibt dort ein paar Probleme:
        1.) Die Vermieter wollen einfach nur vermieten. Der Rest ist egal. Ich bin sogar schon beschimpft worden, dass ich zu emfpindlich sei.
        2.) Meine Miete ist so gering, dass 20 Euro Mietminderung drin wären (Wegen Lärmstörung durch Nachbarn darf man das dann). Das bewegt den Vermieter zu gar nichts, außer zum Türschloß auswechseln.
        3.) Einige Nachbarn bringen eine Mentalität mit, die Annehmen lässt, dass sie Dir nachts auflauern, wenn Du Ihnen den Lärm verbietest, oder sogar für ihre Kündigung sorgst. Und leider ist der persönliche Schlichtungsversuch oft erforderlich, bevor geklagt wird.
        4.) „Was eine erhebliche Belästigung ist wäre wiederum Ansichtssache [..]“ ist doch ein Freibrief, solange niemand die Bohrmaschine benutzt?
        5.) Es gibt viele hellhörige Häuser, in denen man Rücksicht nehmen sollte, aber nicht muss. Der Gesetzgeber sieht keine Pflicht des Vermieters in „lauten“ Häusern von 1950 nachträglich zu dämmen. Die Einschätzung wo „Bausubstanz“ endet und wo „Party“ beginnt ist schwer und pendelt von „erträglich“ bis „20db“ (!).
        Also meine Frage(n) an Dich:
        – Wie genau war die Lärmbelästigung (Was, Wann)?
        – Wie hast Du reagiert (Reihenfolge bis zum Auszug Deiner Nachbarn) ?
        – Wie lange hat es gedauert ?
        – Welche Widerstände (Streit, Geld, andere Konsequenzen) hast Du dabei überwunden ?
        Denn man liest immer, welche Rechte man hat, aber nie konkret, wie man sie durchsetzt. Und auch Anwälte wissen nicht oft wie die Praxis exakt funktioniert.

        Gruß,
        Micha

      • Majorelle sagt:

        Hallo Mario,
        ich stimme Dir voll und ganz zu – leider denken die meisten Menschen nicht so. Unser Nachbar versteht auch nicht, dass ich seine Musik nicht im Garten und auf der Terrasse hören möchte. Er stellt sie zwar leise, wenn man ihn darauf anspricht, aber es hält nicht lange an. Kennst Du ein Gerichtsurteil, indem Gartenbesitzer dazu verurteilt wurden, Ihre Musik nur so laut aufzudrehen, dass man sie nicht im Nachbargarten hört? Kaum wird es draußen wieder wärmer, geht es los. Was kann ich tun?
        Danke für Deine Hilfe

      • Anton Schaumbach sagt:

        Herzlichen Glückwunsch,
        wann werden Sie verstehen, dass nicht alles im Leben schwarz und weiß ist?

        Am besten alles verbieten, was Geräusche verursacht:
        – Musikinstrument spielen (am besten noch üben): verbieten!
        – Babyschreien: verbieten!
        – spielende Kinder: verbieten!
        – Gespräche im Garten: verbieten!
        – Gespräche in der Wohnung: verbieten!
        – Sich in der Wohnung nach 21 Uhr bewegen: verbieten!
        – Kindergarten mit Außenbereich: verbieten!
        – Müllabfuhr: verbieten!
        – Senioren im Garten, die schwerhörig sind (und etwas lauter reden): verbieten!

        Wer mit dieser Radikalität mancher Forumsbeteiligungen die Stille fordert, sollte aber dann auch so konsequent sein und sämtliche Einladungen zu privaten Feierlichkeiten absagen. Begründung: „Ich möchte mich nicht an eventueller Ruhestörung meiner Mitmenschen beteiligen!“ Wenn Sie das beherzigen, werden Sie bestimmt nicht mehr so oft eingeladen. Oder vielleicht lädt man Sie schon jetzt nicht ein, das würde so Einiges erklären…

        • Michael F. sagt:

          Ich würde Mal sagen: Das Stichwort ist „Rücksicht“.
          Der Art und Weise wie Sie das formulieren entnehme ich, dass Sie sich persönlich damit angegriffen fühlen, wenn man um Ruhe bittet.
          Interessant. Evtl. sind Ihnen Ihre Nachbarn ja völlig egal ?
          Das wäre dann ja nun wirklich schwarz-weiss Denken. Von Ihnen.

          Dazu nur kurz: Wer Party möchte, sollte in eine Diskothek gehen,- diese „Häuser“ wurden genau dafür gebaut, weil man die Party nicht zu Hause machen soll. Auch, wenn Diskotheken und Rücksicht aus der Mode gekommen sind…

          Was vermuten Sie aber, wofür diese Gesetze gemacht wurden ?
          Ich sage es Ihnen: Damit hart arbeitende und erschöpfte Menschen Ihre „verdiente“ Nacht- und Wochenendruhe haben.
          Natürlich betrifft Sie das nur, wenn Sie ebenfalls hart arbeiten und sich von einer gestressten Woche ausreichend erholen möchten.

          Meine Spekulationen, ob und wie hart Sie arbeiten, um zu verstehen was Erschöpfung und Ruhebedürfnis ist, vermeide ich hier jetzt Mal.

          Aber es gib noch mehr Rechte, z.B. das “ Recht auf Unterlassung“.
          Unterlassen kann man nur etwas, was man „tut“. „Kein Geräusch“ machen, kann man nicht unterlassen. „Lärm machen“ kann und muss man unterlassen. Der Gesetzgeber sagt sogar, dass „jeder vermeidbare“ Lärm, der von üblichen „Alltagsgeräuschen“ abweicht, eine Belästigung nach dem Gesetz darstellt. Zu jeder Uhrzeit!
          Ausschlaggebend ist dabei der Lärmpegel und die Häufigkeit der „Tat“.
          Wenn Sie also nun das Ruhebedürfnis angreifen, dann greifen Sie den Gesetzgeber an.
          Finden Sie das jetzt „verwegen“ oder wäre das eher unklug ?
          Im ersten Fall wäre ja jeder Gesetzesbruch „verwegen“.
          Das wäre eine seltsame Grundhaltung, oder ?

          Darüber hinaus ist der Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und Aggression, Lärm und Konzentrationsschwäche, sowie Schlafmangel und Leistungsunfähigkeit tatsächlich wissenschaftlich nachgewiesen.
          Aber wie gesagt: Menschen die nichts leisten, betrifft das nicht.
          Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ist ja auch schon sehr viel.

          Michael F.

          • Monika P. sagt:

            Hallo,
            sorry aber ich finde es schon traurig das sie die Toleranz immer nur einseitig fordern.
            Ich bin auch ein arbeitender Mensch, das teils sogar bis Nachts 2 uhr, und auch ich möchte schlafen bzw ausschlafen und erwarte Toleranz meiner Mitmenschen, in dem sie ihre Musik z.b. nicht voll aufreißen und durch die ganze Straße zu hören ist. Aber genauso tolerant bin ich, ich habe nämlich dafür verständnis das wenn jemand Geburtstag hat er diesen auch mal feiern möchte.

            Ich selber halte es einfach so in dem ich auch bei einer Feier an meine Mitmenschen denke, ich feiere erstens nur am Wochenende, wo 80% der Bevölkerung auch Wochenende hat, warne meine Nachbarn 2-3 Tage vorher durch einen Zettel in ihrem Briefkasten vor das am so und sovielten z.b. ein Geburtstag gefeiert wird und es eventuell etwas lauter (nichtmal durch Musik, sondern auch Gespräche) werden könnte, ab 22,23 Uhr drehe ich die Musik leiser um den allgemeinen Geräuschpegel auf ein minimum zu senken.
            Leider gibt es immer wieder Leute die, ich habe mal bei uns messen lassen es waren 45db vor dem Haus, die einfach aus reiner Schikane, sofort die Polizei rufen. Bei einem Geräuschpegel von 45db ist dieser in dem gegenüberliegenden Wohnungen weiß Gott nicht mehr zu hören.
            Und sorry, aber ich muss auch nicht anfangen von meinen Gästen zu fordern das sie flüstern.
            Wie gesagt Toleranz sollte beidseitig sein, was nicht heißen soll das man jedes Wochenende Party macht, aber ein zweimal im Jahr sollte man auch tolerieren können.
            MfG Monika

          • Micha F. sagt:

            Liebe Monika P,
            ich glaube, ein startendes Flugzeug hat zwischen 90 und 120 DB Lärmpegel. Deine Party hat also vor der Haustüre noch ca. die Hälfte des Lärms eines startenden Flugzeuges…
            Und außerdem gilt: „Spielende Hunde“ kriegt man nicht mehr ruhig.
            Allerdings klingt Deine Art, mit den Nachbarn umzugehen ganz vernünftig. Damit stehst Du aber ziemlich alleine – die Mehrheit denkt leider, sie hätte ein „Recht“ auf Persönlichkeitsentfaltung durch Lärm und man müsse deshalb auch keine Kompromisse machen.
            Dieser Irrtum wird in den populären Foren und Chats auch noch glaubhaft verbreitet. Aktuell (Ferienzeit) stehe ich seit 3 Wochen täglich (!) unter Dauerbeschallung von morgens 6 Uhr (11 jähr. Kind schreit und trampelt stundenlang – der Vater :“kann auch nichts dagegen machen“) bis um 2 Uhr nachts durch Stühle-rücken und Türe-knallen (die türkische Nachbarin hat Besuch und „redet nur“).
            Und wenn Du Dich im Netz umschaust, wirst Du feststellen, das dies hier fast die einzige „Plattform“ ist, wo tatsächlich lärmgestresste Menschen nicht direkt mundtot gemacht und verspottet werden (Das ist auch der Grund, warum ich hier so viel schreibe – es tut gut, endlich Mal „Leidensgenossen“ zu hören.)
            LG. Micha

        • anni18 sagt:

          Also ich kann verstehen, wenn es irgendwann wann nervt wenn der nachbar jeden tag laut musik hört und und und etc pp….

          Aber mal ehrlich wer möchte nicht mal seinen Geburtstag feiern?

          unser nachbar hat sich schon beschwert weil angeblich unser wasserkocher zu laut wäre… das ist einfach übertrieben.

          ich finde wer mal eine Party feiert am wochenende… der soll das gerne tun…. dafür fordere ich aber auch toleranz meiner party gegenüber ein….

          geben und nehmen!!!!!!!!!!!!!!!!!

          • Michael F. sagt:

            Zitat:
            „ich finde wer mal eine Party feiert am wochenende… der soll das gerne tun…. dafür fordere ich aber auch toleranz meiner party gegenüber ein….“

            Deine Perspektive ist falsch herum:
            Du „erkaufst“ Dir die Toleranz Deiner Nachbarn, weil Du selber laut sein möchtest.
            Was ist aber mit dem Ruhebedürfnis der Menschen, die NICHT laut sein möchten ?
            – Der Studentin z.B. (weiter oben) ?
            – Dem Nachtarbeiter (weiter oben) ?
            – Dem Maschinenarbeiter, der nach 9 Stunden Arbeit erschöpft ist ?

            Für die „Lärmhungrigen“ hat der Gesetzgeber die Einrichtung von Kneipen und Diskotheken und große Events vorgesehen. Hier liegen entsprechend Sonderkonzessionen für die Lärmausbreitung vor. Wer seine Bedürfnisse nicht aufschieben oder verlagern kann, der ist evtl. nicht viel menschlicher als ein wildes Tier..?

            Gruß,
            Micha

      • Cali sagt:

        Wow… Ich bin fassungslos. Was gibt es nur für Menschen… Rücksichtnahme gibt es immer von 2 Seiten meiner Meinung nach. Bist du nett zu mir bin ich nett zu dir. Aber das scheint bis zu dir wohl nicht durchgedrungen zu sein.

  4. Klinker sagt:

    Es ist nicht so, dass eine einzige Feier zur Belästigung wird, aber wenn jede warme Sommernacht eine andere Party im Gang ist, tagsüber Radiolärm aus offenen Fenstern schallt, Renovierungsarbeiten rundum (immer ist einer am Werkeln) ausgeführt werden und Toleranz auch noch sonntags gefordert wird, damit der Laminatboden im Rohbau fertig verlegt werden kann, dann ist das fast eine Dauerbeschallung. Rücksicht ist auch ein schönes Wort, es sollte genauso viel wert sein wie Toleranz.
    Glücklich feiern und lautstarkes Gegröle von Betrunkenen liegt oft sehr nahe beeinander und wer in voller Lautstärke kundtut, dass ihm das Ruhebedürfnis seiner Mitmenschen völlig egal ist, der bringt meiner Meinung nach nicht gerade viel positive Schwinung in die Welt.

  5. ielkie sagt:

    por , was geht denn hier ab ? ich habe es mal gelesen , weil ich mal eine Feier machen wollte , u zwar das an meinem eigenen Haus u Garten , eine Geb.feier , wo ungefähr 10 – bis 15 Menschen kommen , wenn ich das lese , traue ich mir sie ja garnicht mehr zu machen, grussi Ielkie

  6. Norma sagt:

    Ich verstehe alle Lärmgeschädigten hier vollkommen und ihr habt mein Mitgefühl! Ich selber habe auch feierfreudige Nachbarn, gegenüber meines Appartments, also ohne Auweichmöglichkeit in hintere Zimmer (in der Badewanne zu schlafen, zählt ja nicht! ;)). Zusätzlich schräg ggü. einen, der beruflich Holz zersägt (und dann verbrennt): also Dauer-Kreissäge sowie Luftverpestung (kann manchmal tagelang nicht lüften, ausser nachts halt).
    Polizeirufen hilft auch bei mir nix, die Partypeople kapieren nicht, dass um 22.00 Uhr Nachtruhe bedeutet, REINZUGEHEN, Fenster zu schliessen, DORT weiter zu feiern! (Die haben glaub sogar n Partykeller?). Die haben ihre (häufigen!) Grillparties bis zwei Uhr nachts schon seit vielen Jahren derart ausgereizt, mich um den Schlaf und Bio-Rhythmus gebracht (wenn ich paar mal hintereinander geweckt werde, kann ICH nicht mehr einschlafen für Stunden, während DIE bereits genüsslich pennen, nach der Party!), dass ich schon Wochen, ja Monate viel zu wenig Schlaf bekam – NICHT LUSTIG auf Dauer, denn tagsüber ist halt auch nur Krach draussen und an Mittagsruhe wird sich auch nicht immer gehalten. Was die mich schon Nerven gekostet haben und (Lebens-)Kraft! Ich bin oft einfach nur noch MÜDE und ERSCHÖPFT, hab Einschlafprobleme, oft, je müder ich bin und je mehr durcheinander ist (nach Jahren von Tag/Nachtlärm ergibt sich das).

    Die Polizei hab ich letztens gerufen, mit der Bitte, denen klar zu machen, dass sie REINGEHEN müssen zum Weiterfeiern, da sie draussen ihre Gäste doch nie so ‚unter Kontrolle‘ haben, dass man trotz Bemühung leiser zu sein, nicht doch wieder in lautere Gespräche und noch lauteres Gelächter verfällt, vom nächtlichen Stühle-/Tischerücken und Flaschen einsammeln zuletzt ganz zu schweigen.
    Es half nichts: Polizei bittet halt nur drum, leiser zu sein, schätze ich, auch zweimal hintereinander half es nicht!

    Ich habe mich jetzt, nach über 10 Jahren Respektlosigkeit vor Gesetzen und Nachbarn/Umgebung dazu entschlossen, es Anzeigen hageln zu lassen, sollte noch EINMAL nach 22.05 Uhr keine Ruhe eintreten, da ich es satt habe! Gesundheit, Nerven, Lebensfreude (bei mir!) leiden und da kräht auch kein Hahn nach! ^^ Diese Ignoranz der Nachtruhe bedeutet ja nicht nur, dass man gerne schlafen möchte oder x-mal nacheinander aufgeweckt wird und dann gar nicht mehr einschlafen kann, auch nicht, wenn die mit ihrer Party längst durch sind – nein, es bedeutet auch, dass man ALLGEMEIN keine Ruhe findet: nicht tags UND nicht nachts! Man kann nicht in Ruhe fernsehen (Zimmerlautstärke), nicht lesen, sich nicht konzentrieren oder den Gedanken in Ruhe nachhängen, nein, man kann GAR NICHTS Vernünftiges in der Zeit machen, da einem das ständige Geplapper, Gequatsche, laute (!) Gelächter fremder Leute im Ohr und der eigenen Wohnung (!) davon abhält, seine EIGRNE SPHÄRE zu haben!! DAS wird gar nicht gesehen!
    Ich kann nur die Kopfhörer aufsetzen, Musik hören oder Videos gucken und MUSS warten, bis die fertig sind mit Feiern!
    Wenn ich bis dahin meinen eigenen Müdigkeitspunkt überschritten habe, kann ich nimmer pennen und hab für den Rest der Wiche minimum einen komplett verschobenen Tagesablauf (Aufstehen nachmittags um drei/vier, vor lauter Einschlafversuchen oder gar noch später!), bei dem ich nichts, was ich mir vornahm, noch adäquat geregelt kriege! Das muss man sich mal vorstellen, diese Auswirkungen auf das eigene Leben, nur weil sich junge, uneinsichtige Leute nicht an die vorgeschriebenen Gesetze halten wollen! Eigentlich unglaublich!! ^^

    Ich habe eine ‚Lösung‘ für Ruhe und Nachtschlaf gefunden, die im Extremfall hilft (da Ohropax nur selten reicht und mir Ohrenentzündungen macht!). Habe mir einen GEHÖRSCHUTZ/SCHALLSCHUTZ via Amazon bestellt, den PELTOR OPTIME III – der ist klobig, drückt und ist nicht unbedingt bequem zum Schlafen, aber es geht! Wenn frühs um sieben die Kreissäge startet: aufgesetzt, weitergeschlafen, Stille! Einschlafen kann ich damit nicht, zu unbequem, aber DURCHSCHLAFEN schon! Er blendet alles aus!
    Ich empfehle diesen Gehörschutz-Bügel JEDEM, der auch tagsüber dringend Ruhe braucht, zum Beispiel zum Lernen!
    Oder jedem, der einfach genervt ist von sämtlichen, nervigen, lauten Aussengeräuschen. Ich weiss, ich kann zur Not mit dem Ding schlafen und das hilft enorm! 😉

    Umziehen will ich schon länger – oft bin ich zu müde/erschöpft gewesen, um mich um wichtige Belange (oder auch Schönes!) zu kümmern, schade. Hoffe, dass Anzeigen und Gehörschutz in der Zukunft MEINE Lebensqualität wieder verbessern werden – die anderen haben die ihre zur Genüge und auf Kosten der gesamten Umgebung mehr als ausgereizt! (Von sämtlichen Aussen-Hornbach-Projekten dieser Super-Nachbarn mal ganz zu schweigen… ^^)

    Liebe, mitfühlende Grüsse an alle Leidensgenossen!

    Und überlegt das mal wegen dem Peltor Optimus III – ist echt nützlich. Man kann sogar untendurch kleine In-Ear-Kopfhörer zum leise Musikhören unterschieben, dann muss man nix Übertönen und hat seinen Frieden tagsüber! :))

    Norma

    • Michael F. sagt:

      @lisa:
      Konzessionen werden von der Stadt ausgegeben,- diese werden Dir das mitteilen können – evtl. sogar müssen ? Dort rufst Du dann natürlich an irgend einem Tag an. Selbst, wenn eine Konzession für die Abend- Nachtbespaßung vorliegt, könnte ein „Bürgerbegehren“ dagegen wirken: Unterschriftenlisten an das Rathaus schicken.

      @Norma:
      Der von Dir genannte Schallschutz Kopfhörer dämmt um 35db. Ich habe einen, der ca. genauso dämmt. Ich bin also manchmal tagelang damit herum gelaufen, bis mir die Ohren vom Druck schmerzten.
      Das kann nicht richtig sein, sich so zu quälen.

      Ich zitiere Mal Mario (weiter oben):
      „Solcherart Rücksichtslosigkeit gedeiht eben nur auf der “Duldung” dieses Verhaltens! […] „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!““.

      Ich bin kein Freund von Aggression, aber inzwischen habe ich bereits schon wieder gekündigt und meine laute südländische Nachbarin ist – nachdem Sie scheinbar von meiner Kündigung erfahren hat – nun wieder viel lauter als kurz vorher noch. Außerdem habe ich den Eindruck, dass es Sie jedes Mal freut, wenn Sie mich sieht,- weil ich ja gekündigt und damit „aufgegeben“ habe.
      Ich sage: Es kommt mir so vor.
      Allerdings ist es nicht klug, immer mehr Raum für Lärm zu lassen und damit einen Lärmstandard zu etablieren. Wenn ich nicht diesmal beruflich sowieso wegziehen müsste, würde ich diesmal das volle Programm bis zur Durchsetzung meines Rechtes durchziehen. Rechte gelten nur dann, wenn Sie auch beansprucht werden. Mit Toleranz werden wir ein rechtsloser Staat,- das habe ich in den letzten Wochen verstanden.
      Und Dein gestörter Tag-/Nachtrythmus ist mir leider auch vertraut 😉

      Du hättest Ielkie nicht wieder motivieren sollen ,- ich fand’s gut, dass er/sie evtl. vom Party machen Abstand genommen hatte.

      Party-People sind wie spielende Hunde: Ein Mal auf Trab gebracht, bekommt man sie nicht wieder ruhig… Jahrelang nicht.

      Gruß,
      Micha

      • jonas sagt:

        Tja Leute,
        diese Kommentare sind ein Spiegelbild für die gesellschaftliche Fehlentwicklung der letzten Jahre im Zeitungeist-mainstream: überfüllte Psychiater – und Psychologen-Praxen,Schlafstörungen, Schwindel, Unwohlsein, burn-out etz., wo wollt ihr noch hin?
        Antwort eines Facharztes: Viel Zeit bleibt nicht mehr , um diesen Fun-Hedonismus im Konsumrausch zu stoppen, basierend auf Egomanie allenthalben, v.a. im persönlichen Umfeld und gerade als Nachbar.

        Gute Reise ins Nirwana…

        Jonas

  7. Norma sagt:

    @ielkie
    Feier ruhig! Keiner sagt was, wenn’s mal um ne Geburtstagsparty geht! Aber halt dich einfach an die gesetzliche Nachtruhe ab 22.00 Uhr. Die wenigsten Menschen werden ausserdem was dagegen haben, wenn du einmal im Jahr bissl übertreibst (auch, wenn es nicht erlaubt ist und es normal keine Ausnahmen gibt!). Hier geht es doch hauptsächlich darum, dass Leute es permanent, ja auf Dauer ausreizen und Grenzen übertreten und damit anderen Menschen schaden! ^^

    Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, schreib einen kurzen Brief in Kopie an umliegende Nachbarn (Briefkästen) und Bitte um einmalige Feiererlaubnis auch bis nach 22.00 Uhr… das zeugt von Rücksichtnahme und in den seltensten Fällen wird es dir jmd. missgönnen!
    Es geht hier nicht darum, Spielverderber sein zu wollen, sondern darum, dass das Leid der betroffenen Umgebung nicht wahrgenommen wird von den (regelmässigen!) Verursachern! Das bedeutet nicht, dass ‚wir‘ etwas gegen Feiern und Lebensfreude haben, sondern nur gegen die Unverschämtheit, dies wiederholt auf Kosten anderer Menschen zu tun! 😉

  8. Kirsten sagt:

    Danke für die ausführlichen Kommentare – und in der kommenden Nacht ist schon wieder die nächste große Party mit lauter Musik, viel Licht und jeder Menge lauter Halberwachsener … :°-(

  9. Norma sagt:

    Zitat: „Briefkasten vor das am so und sovielten z.b. ein Geburtstag gefeiert wird und es eventuell etwas lauter (nichtmal durch Musik, sondern auch Gespräche) werden könnte, ab 22,23 Uhr drehe ich die Musik leiser um den allgemeinen Geräuschpegel auf ein minimum zu senken.
    Leider gibt es immer wieder Leute die, ich habe mal bei uns messen lassen es waren 45db vor dem Haus, die einfach aus reiner Schikane, sofort die Polizei rufen. Bei einem Geräuschpegel von 45db ist dieser in dem gegenüberliegenden Wohnungen weiß Gott nicht mehr zu hören.
    Und sorry, aber ich muss auch nicht anfangen von meinen Gästen zu fordern das sie flüstern.“

    Liebe @Monika, leider irrst du dich da!
    Du schreibst, ab „22/23 Uhr machst du leiser“ und da liegt schon der erste Irrtum: ab pünktlich 22.00 Uhr MUSST du leiser machen (Zimmerlautstärke!) und nicht erst ab 23.00 Uhr…
    Es ist mit Sicherheit auch keine Schikane (selbst, wenn es dir so vorkommt, dass nach 22.00 Uhr dann jmd. die Polizei ruft, denn wenn du draussen feierst oder auch nur mit geöffnetem (!) Fenster, wird man Gespräche und Musik durchaus hören und als Einschlafstörung empfinden, wie „leise“ es dir auch vorkommt!
    Ich kann dir versichern, dass deine Dezibelangabe nichts nutzt, sie belegt absolut nicht, ob man euch noch hört – denn das tut man (sonst würde man im übrigen nicht die Polizei rufen! Wozu auch, wenn es leise ist und nichts stört?! ^^).
    Ich kenne diese Art Lärm, da reicht mal kurz lautes Auflachen, Tische-, Gläserrücken, plötzlich etwas lauteres Geplapper – und schon ist die Phase des EINSCHLAFENS total gestört oder man wacht sogar von auf und kann dann erneut (und immer schwieriger!) versuchen, einzuschlafen! Daher: ja, du kannst, sollst, ja MUSST von deinen Gästen VERLANGEN, ab 22.00 Uhr zu FLÜSTERN, SOFERN DU DRAUSSEN FEIERST (das funktioniert halt nicht, deswegen soll man ja auch reingehen um Punkt (!) Zehn) ODER DU BEI GEÖFFNETEN FENSTERN FEIERST! Ansonsten: Fenster komplett schliessen und in normaler Zimmerlautstärke unterhalten, ohne zu flüstern…(was ja dann auch normal und angebracht wäre).

    Du magst das nicht verstehen, aber abgesehen davon, dass es Gesetze an die man sich halten muss, nicht umsonst gibt, ist es ein Irrtum deinerseits, etwas als Schikane deiner Nachbarn zu empfinden, während du etwas ausreizt, was ohnehin schon Toleranz erfordert und dir gestattet wird, nämlich bis 22.00 Uhr laut zu feiern! Auch das ist bereits anstrengend für viele Menschen, die ein dringendes Ruhebedürfnis haben, aber sie leben damit – und sie müssen es auch!
    Aber ab 22.00 Uhr – und NICHT ERST AB 23.00 UHR – ist Nachtruhezeit, mit Flüstern oder ohne, das liegt bei dir und deinen Gästen.
    Sei aber versichert: es wird tatsächlich gehört (versuch‘ du mal, bei Geplapper und Aufgelache anderer einzuschlafen!), es stört UND, was noch dazukommt: du ignorierst das Recht deiner Nachbarn auf Ruhe ab 22.00 Uhr trotzig und erwartest Toleranz, die dir bereits geschenkt wurde – bis 22.00 ! Wenn du es also darüberhinaus ausreizt, dann macht das zurecht ärgerlich bis wütend, denn du, sorry, scheisst zudem auf die Rechte der anderen Bewohner und beschwerst dich sogar drüber, dass die armen Entnervten die Polizei rufen!

    Ich selber warte bei Geburtstagsfeiern etc. gerne mal bis 1.00 Uhr nachts oder sogar länger, bis ich hochgehe und was sage. Auch wenn man mich vorher nett bittet, dulde ich und nehme vorab die Ohrstöpsel!
    DAS IST REINE TOLERANZ meinerseits, kein verbrieftes Recht derjenigen, die feiern, das über 22.00 Uhr hinaus zu tun! Und was passiert: je öfter man GANZ FREIWILLIG Zugeständnisse macht, desto mehr meinen Leute, es spielt sich ein, dass es für NACH 22.00 UHR Ausnahmen gibt, ganz selbstverständlich!
    Nein, tut es nicht! Und wer ab 23.00 Uhr die Bullen ruft, weil einer auf’s Recht der anderen und auf Rücksichtnahme uneinsichtig scheisst und auch noch irrtümlich GLAUBT, es handle sich NICHT um ECHTE Ruhestörung (was es aber tut!), sondern um Schikane: ja, denen muss leider gezeigt werden, wo der Hammer hängt! Das sind nämlich die Leute, wie du auch Monika, sorry, die tatsächlich nicht glauben und kapieren können, dass das Einschlafen der Menschen mehrfach und ernsthaft gestört wird! Da hilft dir keine Pseudo-Dezibel-Messung, sondern nur Einfühlungsvermögen – und vielleicht selbst mal ausprobieren, wie das bei geöffneten Fenstern so ist, wenn man schlafen mag und das (nicht gleichbleibende) Gequatsche fremder Leute im Ohr hat. (Mit einem Fernsehton lässt sich das übrigens auch nicht vergleichen, der ist meistens monotoner, mit Hintergrundmusik eingebunden, wo sich das Gehirn leichter auf Nicht-Wahrnehmung drauf einstellen kann. Das geht bei ‚echten‘ Unterhaltungen leider so nicht!

    Fazit ist: wer etwas als Schikane empfindet, was einer umgekehrt als Lärmstörung wahrnimmt und als rücksichtsloses Verhalten, der sieht hier von Haus aus was verkehrt und aus einer vollkommen falschen Perspektive – ja, er glaubt den Belästigten nichtmal ihre „Not“!
    Traurig, traurig…. kann ich da nur sagen

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  11. Felicia sagt:

    Was für eine typisch deutsche, intolerante Diskussion von allen Seiten. Lebt mal eine Zeitlang am Mittelmeer, wo die Leute weniger Herzinfarkte und weniger Magengeschwüre haben, wo Kinder noch Kinder und keine verklemmten Funktionsroboter sein dürfen und wo die allgemeine Lebensfreude jedes Jahr Millionen Deutsche anlockt, die sonst in ihrem eigenen Land an der von Mittelmaß und Kleinkrämerei geprägten Beamtendiktatur mitwirken. In den Mittelmeerländern wie Italien, Frankreich, Spanien, Portugal… ist im Sommer immer irgendwo Musik, schlafen kann man trotzdem. Wer mehr Freiheiten hat und selbst toleranter sein muss, der muss auch nicht das eine Mal, wo er es wagt, die engen Regeln zu durchbrechen, gleich so die Sau rauslassen, dass die ganze Stadt kein Augen zutun kann. Wann werden es die Deutschen endlich begreifen, dass leben und leben lassen manchmal wichtiger ist, als das Recht für die Privatsphäre hinter der pentrant gleichförmig geschnittenen Gartenhecke durchzusetzen?

    • Michael F. sagt:

      Liebe Felicia, leider hast Du Dir wohl nicht alle Kommentare durchgelesen, bevor Du so einen Unsinn geschrieben hast.

      zitat:“…wo die Leute weniger Herzinfarkte und weniger Magengeschwüre haben..“
      Und weniger Geld und weniger Bildung und mehr Hunger und mehr Tote und mehr Armut…

      Das „Balkansyndrom“ wird eine Depression genannt, in welcher der betroffene Südländer den in westlichen Ländern üblichen Leistungsanforderungen ausweicht und mit Erschöpfung und Anspannungssschmerzen reagiert. Meistens mit dem Wunsch, sehr früh berentet zu werden (Vor dem 45. Lebensjahr). Natürlich auf Kosten des Steuerzahlers.
      So gut scheint die Mentalität der Nachbarländer also scheinbar gar nicht zu funktionieren.
      Es reicht nämlich nicht 10 Kinder in die Welt zu setzen und diese Kinder einfach „Kinder“ sein zu lassen, in dem man sich nicht weiter um die Erziehung kümmert und die Kinder sich selbst überlässt, wo sie schreien und prügeln lernen.
      Und: Grundlos schreien ist evolutionär sinnlos,- dann hätten uns die Raubtiere schon lange gefressen.

      Nebenbei hast Du dieses Land hier scheinbar nicht verstanden:
      Leben kostet Geld. Wer hier kein Geld hat, lebt von Harz4 und lebt damit auf Kosten der anderen armen „Schweinen“, die in die Arbeitslosenversicherung und in die Rentenkasse einzahlen.
      Geld verdienen kann nur, wer ausgeruht und bei Kräften ist – körperlich UND geistig!
      Wo Lärm ist, kann man nicht ausruhen. PUNKT!

      Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, dass Lärm, Hitze und räumliche Enge die Stressreaktion*1 und die Aggression der Betroffenen erhöht. Bei Schimpansen sogar bis zur Tötung des Aggressors*2.
      In Deutschlands Großstädten leben wir in Mehrfamilienhäusern auf engem Raum und müssen den Lärm der Nachbarn ertragen: Mehr Stress geht ja wohl kaum. Wer kann sich bei aktuellen niedrigen Löhnen schon Eigentum auf dem Land leisten??
      In den Nachbarländern ist ja oft außer Haus und Land nichts vorhanden – da kann man sich ja aus dem Weg gehen. HIER nicht!
      Also muss man Rücksicht nehmen.
      Es ist nicht sehr sozial und gesellschaftsfähig, wenn man den Stress anderer Menschen ignoriert, um Party zu machen.

      :Kopfschütteln:

      *1 In der Stressreaktion entwickelt der Körper eine hormonelle und biochemische Reaktion aus, die den Körper Anfangs die Flucht
      oder den Kampf ermöglicht. Wenn sie zu lange andauert, greifen die Stresshormone die Organe an. Nebenbei verschwindet die Konzentrationsfähigkeit.

      *2 Aggressor: Eine Person, bzw. ihr Verhalten auf welches der Betroffene mit Aggression reagiert.

  12. Micael Maier sagt:

    Hallo zusammen,
    mensch mensch geht einfach zum lachen in den Keller, zieht in Wald, ach ne stop da singen Vögel das könnte auch nerven.
    Es ist Sommer und wenns mal bis 12 bissel lauter ist meine Güte dann ist das so. Es gibt schlimmer Dinge um sich so aufzuregen…..leben und leben lassen wenns im Rahmen ist kanns auch mal länger etwas lauter sein……

    • Michael F. sagt:

      „[…] dann ist das so.“
      *wow* – Ignoranz lebt durch Dich weiter.
      Das ist eines der best-begründetsten Argumente im ganzen Thread. Ich bin schwer beeindruckt von Deiner Reflektionsfähigkeit.

    • Gerhard M. sagt:

      …ja, wenn das m a l ist, hat vermutlich auch niemand was dagegen. Wenn du jedoch die geballte Ignoranz in der Nachbarschaft hast, so kannst du dich schonmal dabei erwischen, das du hoffst, dass es am kommenden Wochenende schifft….
      Und zwar nicht in erster Linie , weil du dem Nachbarn Schlimmes wünschst, sondern weil sich damit für dich zumindest die Perspektive auf eine geregelte Nachtruhe eröffnet!

  13. Melani G wie genervt sagt:

    Mein Nachbar reagiert mit Hohn darauf, dass ich mich gegen die sehr starke Lärmbelästigung wehre. Er meinte nur, dass ich ihm ruhig wöchentlich Post vom Ordnungsamt schicken lassen könne. Der Sachbearbeiter vom Ordnungsamt könne ihm sowieso nichts.

    Seit 2009 habe ich eine Baustelle nebenan. Mein lieber Nachbar sägt auf einer Diamantsäge bis 21:30 seine Porotonsteine. Wenn er einen Schubkarren Erde braucht, schmeisst er einen riesen Bulldoser an, und fährt einen Meter neben meiner Terrasse hin und her (Grenzbebauung). Den Bulldoser (ohne Straßenzulassung) verleiht er samstags an seine „Freunde“.

    Um sein Haus zu bauen ist er in „Elternzeit“ gegangen. Das vierte Kind kam diesen Sommer und seine Frau will bald das Fünfte bekommen. Arbeiten geht nur der Mann regelmäßig. Und damit man die Schulden bezahlen kann, hat man Oma und Opa auch gleich einquartiert.Diese Familie rettet Deutschland und ich muss dankbar sein! Es ist eine sehr kinderliebe Großfamilie, die die Kinder morgens um 9:00 Uhr in den Garten schickt und bis abends nach 21:00 draussen lärmen (nicht spielen) lässt.

    Ich konnte diesen Sommer nicht einen Abend auf meiner Terrasse verbringen. Nun kam noch der Bruder aus Kanada mit Kindern für 3 Wochen zu Besuch. Fast täglich Halli-Galli im Garten bis weit nach 21:00 Uhr.

    Sonntag trifft sich die Großfamilie nach der Kirche im Garten. Die 4-5 Geschwister meines Nachbarn kommen mit der ganzen lieben Kinderschar zu Besuch und es wird im Garten auch noch Fußball gebolzt.

    Neuerdings baut er an einem Holzpavillion. Die Kreissäge ist täglich im Einsatz. Und der Luftdrucknagler tut auch sein Bestes. Ich flüchte täglich aus meinem Haus. Am Freitag bin ich erst um 19:00 Uhr von der Arbeit nach Hause, da ich den Lärm nicht mehr ertragen kann. Als ich mein Haus betrat war mein komplettes Haus voller Dieselgestank. Mein Nachbar hat mit seinem Bulldoser einen 20 Fuß Container aus dem Garte gezogen und ich hatte meine Fenster auf Kipp stehen. Man teilte mir aus der weitern Nachbarschaft mit, dass er das seit 17:00 Uhr getan hat. Ich bin schwer krebskrank (46 Jahre alt und Stadium IV); d.h. für meinen Nachbarn, dass er nicht groß reagieren muss, da ich mich sowieso biologisch für ihn erledige. Also geh ich solange wie möglich Arbeiten – dann habe ich wenigstens im Büro Ruhe vor dem Lärm.

    Das ist mittlerweile Deutschland!!! Keiner nimmt mehr Rücksicht -jeder hat nur Rechte – und gegen Kinderlärm darf man gar nichts mehr sagen – angeblich gerichtlich abgesegnet.

    Ratet mal welche (frühere) Nationalität die Großfamilie hat und welcher Kirche die angehören.

    Das ist Deutschland! Multikulti! Und ich Depp hab jahrelang (seit meinem 17.Lebensjahr) hart geschuftet, einen Haufen Steuern jedes Jahr bezahlt (das was ich an Steuern zahle verdienen meine lieben Nachbarn wahrscheinlich nicht mal im Jahr). Ich muss mich von denen noch verhöhnen lassen und soll die auf privatrechtlichem Weg verklagen. Na Danke – Das Urteil würde ich wahrscheinlich nicht erleben.

  14. Peter sagt:

    Solange Leute wie Michael F. weiter ungestraft Ihre kranke Weltanschauung verbreiten dürfen (anstatt in die Geschlossene gesperrt zu werden) wir das nie was mit der Toleranz in Deutschland. Zum Glück kann Herr Michael F. wenigstens keine Eltern von kleinen Kindern mehr verklagen, da hat der Gesetzgeber ja eine Riegel vorgeschoben.

    Es ist nicht zu fassen, was es für Leute gibt…armes Deutschland!

    • Michael F. sagt:

      zitat: „Ihre kranke Weltanschauung“
      &
      zitat: „anstatt in die Geschlossene gesperrt zu werden“

      Auch hier bin ich wieder beeindruckt, wie sachlich und überzeugend argumentiert wurde. Inwiefern das die Refektionsfähigkeit des Autors widerspiegelt kann ich nur raten.
      Toleranz ist etwas, das nicht auf Kosten der Leidenden gefordert werden darf. Hier muss der Schwache geschützt werden, nicht der Rücksichtslose.
      P.S.: Auch bei Eltern mit Kindern gibt es ein Grenze, die man rechtlich einfordern könnte 😉

  15. Peter sagt:

    Sie tuen mir wirklich leid. Gehen Sie doch einfach mal unter Menschen.Schauen Sie spielenden Kindern auf dem Spielplatz zu (eigene haben Sie sicher keine) Gehen Sie WE mal unter Menschen, als ständig vor dem PC zu hocken und andere Mensche mit Ihrer kleingeistigen Weltanschauung zu belehren. Vielleicht finden Sie auch mal einen Freund, der Ihnen hilft Ihre Sicht auf sich selbst und andere Menschen zu überdenken.
    Oder ziehen Sie auf eine einsame Insel, ohne Menschen und Tiere…dort haben Sie, und vor allem alle Anderen, endlich Ruhe 😉

    • Michael F. sagt:

      Lieber Peter.
      Ihre Kommentare füllen Sie mit vielen Beleidigungen aber leider nicht mit Argumenten. Wie könnte mich dann so etwas in irgend einer Form davon überzeugen, dass die scheinbar von Ihnen gewünschte Rücksichtslosigkeit und Party-Mentalität richtig sei? Auch an Rechtschreibung scheint es Ihren Kommentaren leider zu fehlen. Das wäre bedauerlich, falls das ein Hinweis auf einen Bildungsmangel sein könnte..? Allerdings würde es dann vielleicht Ihren Standpunkt erklären, wenn man davon ausgehen könnte, dass Ihnen einfach das Wissen zu einer menschenfreundlichen Meinung fehlt.
      Es sollte nicht derjenige (auf eine Insel) flüchten, der leidet,- sondern derjenige der den Fehler macht. Und das ist immer der Rücksichtslose.
      Und: Ja, ich habe Kinder. Zwei Jungen im Abitur die viel Spaß am Leben haben und dennoch Rücksicht auf andere nehmen.
      „Menschen“ halt,- und keine „Tiere“. Denn Empathie und Abstraktionsvermögen unterscheiden den Menschen vom niederen Tier. In diesem Sinne gebe ich die Aufforderung zum Perspektivwechsel an Sie zurück.

  16. Jannis sagt:

    Ich hab mal mit Interesse die Beiträge hier gelesen und erzähle mal wie das bei mir im Haus läuft..
    Ich arbeite in Schicht, das heißt, das mal meine Tage kürzer ausfallen, mal meine Nächte. Wenn ich spätschicht habe, bin ich natürlich nachts etwas länger wach und verbinge meine Zeit mit Freunden beim Zocken. Das Problem, das ich vielerorts sehe ist, das es teilweise absolut keinerlei Schalldämmung gibt. Wir haben bei uns 40cm dicke Wände. Zwischen meinem Zimmer und dem Wohnzimmer befindet sich eine eben solche. Doch selbst mit geschlossenen Türen und Zimmer!lautstärke hallt das ganze im Wohnzimmer unglaublich laut. Ebenso die Dame, die über mir wohnt. Ich höre jeden Schritt von ihr. Zwar leise, aber leider laut genug, um zu stören. Und ebenso geht es den Nachbarn unter mir mit mir selbst. Wenn ich nun hier hocke und mich in Zimmerlautstärke bei geschlossenem Fenster und dem geschlossenen Rolladen unterhalte, hören die das ebenfalls und bekommen dadurch selbst Schlafprobleme. Ich persönlich bin der Meinung, das es mit einer Regel, die die Schalldämmung vorgibt, wesentlich weniger Probleme mit den Nachbarn, etc geben würde. Klopft man bei uns an eine Wand, dann hört man, das diese gefühlt zur Hälfte hohl ist. Natürlich kostet eine Schalldämmung etwas aber dafür wäre wirklich Ruhe und es gebe weitaus weniger Streit/Probleme mit den Nachbarn. Ich persönlich kann mich in meiner Wohnung nicht einmal ordentlich bewegen, da ich selbst weiß, wie laut das ist. Ich kann in Zimmerlautstärke ab 22 Uhr keine Musik mehr hören und mich nichtmehr unterhalten, weil die Nachbarn sonst nicht schlafen können..

  17. Blandine sagt:

    Also dieses ständige „die-Leute-schreiben-nicht-wie-es-der-Duden-befiehlt-also-sind-sie-ungebildet“ ist mal sowas von daneben. Wie kommen die Menschen nur darauf, dass die Leute direkt dumm sind? Das ist mal intolerant. Haben Sie schonmal etwas von Legasthenie gehört? Ob ein anderer nun daran leidet oder nicht, es gibt Ihnen nicht das Recht, die Person anzugreifen – auch wenn ich verstehe, dass die Gemüter gerne mal hochkochen. Ich persönlich ziehe es auch vor, nachts schlafen zu können. ABER: Wenn ein- bis zweimal im Jahr am Wochenende eine Party gefeiert wird, dies freundlich angekündigt wird und dann die Nachbarn zu einer gewissen Stunde die Wohnung verlassen um in einem Club oder einer Bar weiter zu feiern, ist das meiner Meinung nach tolerierenswert. Denn dann zeigt auch der Nachbar Toleranz und Verständnis. Dass das leider immer öfter nicht passiert, zeigen die meisten Beiträge hier glaube ich ganz deutlich. Die einen beharren darauf, ihre Ruhe zu haben und hetzen gegen diese „Partymacher“, die anderen werfen eben diesen vor, nicht tolerant zu sein, keinen Spaß im Leben (ja, nicht mal Kinder) zu haben. Ich empfinde es nicht als angebracht, wenn jeden Monat eine Party gefeiert wird, die dann noch bis morgens um 4 gehen oder so. Genauso wenig halte ich es für total unangemessen bei ein oder zwei Partys im Jahr derart intolerant zu sein.
    Abgesehen von den ganzen Beschimpfungen über fehlende Bildung oder Kinderlosigkeit – hier appelliere ich mal an die Vernunft und Toleranz!
    Abgesehen von diesen faschistischen Äußerungen! Das habe ich ja gerade erst gelesen und geht gar nicht! Es tut mir sehr leid für Sie, dass Sie an Krebs erkrankt sind und ich verstehe, dass Sie Ihre Ruhe brauchen und dass es unglaublich unangebracht ist, dass Ihr Nachbar diesen Lärm veranstaltet. Aber sich über KINDER aufregen? Wirklich? Und dann noch derartige ausländerfeindliche, rechte Äußerungen von sich geben? DAS ist aus Deutschland geworden! So etwas widert mich an und HIER hört meine Toleranz auf! Es ist total egal, welcher Glaubensrichtung ein Mensch angehört, es ist total egal, aus welchem Land er kommt!! Es gibt überall Großfamilien, die einem auf die Nerven gehen können und es gibt überall Arschlöcher! Sehen Sie nur mal in den Spiegel!

  18. Lisa H. sagt:

    Es tut mir leid, aber bei mir ist das Verständnis und die Toleranz einfach vorbei. Nein, halt – das tut mir ÜBERHAUPT NICHT LEID.
    Bei mir gegenüber ist immernoch das gleiche Problem mit den Hausbesetzern. Diese Woche war Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag Party. HALLO?!?! Da ist es mir scheiß egal, wer da mit Toleranz und solchen Pseudo-Werten ankommt. Das geht einfach nicht. Ich dreh total am Rad und das, obwohl ich selbst mit meinen 25 eigentlich zu den „fröhlichen Partymachern und chronischen Spaß-Habern“ zählen sollte. Ich bin mittlerweile total verzweifelt, weil nichts hilft. Nichts. Nicht die Polizei und nicht die zahllosen Anzeigen, die ich bisher erstattet habe. Das persönliche Gespräch hatte ich bereits vor Jahren gesucht und um Rücksicht gebeten als tagsüber (wie jeden Donnerstag) die Bandprobe lospolterte. Mir wurde vorgeworfen, ICH sei die rücksichtslose und die intolerante, weil ich den Toleranzmenschen da drüben nicht zugestehe – Zitat: „so laut Musik zu hören wie wir wollen und wann wir wollen“. Ich muss dazu anmerken, dass die Lärmverursacher sich zur Zeit auf dem Gehweg befanden, um dort gemeinsam zu kochen (ja, klar. Kochen macht man nicht in der Küche, sondern auf der Straße – wie konnte ich nur anders denken, ich intolerantes Spießerweib). Man muss einfach mal auf der anderen Seite gewesen sein, um zu verstehen, wie einen das kaputt macht. Je öfter sowas vorkommt und besonders, wenn man merkt, es passiert nichts und man wird nicht geschützt vom Staat – dann sinkt die Toleranzschwelle immer weiter nach unten, bis irgendwann nichts mehr davon übrig ist.

    PS.: Es gibt sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Schreibstil und Bildungsstand. Natürlich gibt es auch Legasthenie und andere Schwächen. Allerdings kann man von dem WAS geschrieben wird und WIE es geschrieben wird sehr wohl ein Urteil fällen, ob jemand dumm ist oder nicht. Das ist jedenfalls meine Meinung. Und wenn die irgendjemandem nicht passt: dann seid halt etwas toleranter.

    Ich will einfach nur meine Ruhe haben zu Hause. Keine Stille. Ich wohne gegenüber von Sbahn und Spielplatz – es ist immer ein hoher Geräuschpegel. Aber es hört einfach auf, wenn 40 – 60 besoffene fast jede Nacht vor meiner Türe gröhlen und saufen und ich mir Punkkonzerte anhören darf. Hat jemand einen Tipp, was ich machen kann? Das Ordnungsamt reagiert nicht und die Polizei ist resigniert und möchte nichts tun (obwohl mir bei jedem Kontakt vollstes Verständnis entgegen gebracht wird). Ich würde ja umziehen, aber das kostet Geld. Geld, das Studenten nicht haben.

    Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, wo man als hart arbeitender Mensch derart rausgeekelt wird. Leider erlebe ich das hier viel zu oft. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass Täterschutz hier vorrang hat. Wenn ich demnächst nicht sehe, dass die Waschlappen-Politik von jetzt sich in eine Nägel-mit-Köpfen Politik ändert, dann bin ich weg aus Deutschland. Dann trage ich mein Fachwissen lieber in ein anderes Land während Deutschland zur Partymeile wird.

  19. Patricia sagt:

    Ich wohne gegenüber eine Kneipe, der vor einiger Zeit von einem anderen Besitzer übernommen wurde. Seitdem wird die Kneipe nur von sehr jungen rücksichtslosen Chaoten besucht, die es nicht nötig haben, auf die Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen. Es wird laut gelacht, rumgeschrien, gegrölt, Flaschen zerschmettert, am Wochenende durchaus bis 3/4 Uhr morgens. Eine freundliche Bitte um Ruhe wird meistens mit Hohn und Gelächter quittiert. Letzten Donnerstag ging es beispielsweise bis ca. 2:00, ich muss aber morgens um 6:00 raus!
    Diejenigen, die hier also der Meinung sind, dass wir „tolerant“ sein und das hinnehmen müssen, können ja gerne in meine Nachbarschaft ziehen und das Wiche für Woche mitmachen. Mal sehen, wie „tolerant“ sie dann noch sind

  20. Tasha sagt:

    Wahnsinn! Es ging um die Frage, wie lange man laut sein darf und am Ende kommt dabei der Weltuntergang raus.
    Liebe Lisa H., Rassismus ist nicht nur ein deutsches Problem, sondern ein weltweites und ist niemals ok, auch für Menschen mit Migrationshintergrund nicht und selbst wenn du eine schwarze, Jüdin wärst, würde es das nicht besser machen.
    Kinder nicht mehr als Kinder, sondern als „kranke Wesen“ zu bezeichnen, das macht mich wirklich sprachlos.
    So etwas niveauloses! Da ist mir „isch fi**e deine mudda“ bei weitem lieber.
    Und ich hoffe doch sehr, dass keiner der Diskutierenden hier sich mit dir auf eine Stufe stellen möchte.

    Wir leben nun mal meist sehr eng zusammen. Es ist völlig klar dass keiner ständig mit Partylärm bombardiert werden möchte.
    Man hat einfach auf einander Rücksicht zu nehmen! Ob der Nachbar gegenüber 60 wird und das groß feiern möchte, oder er mit seinen 60 Jahren keine Lust hat jede Nacht mit einer Bassdröhnung von irgendwelchen Rapsongs einzuschlafen.

    Es gibt durchaus auch Hausgemeinschaften in denen so was super klappt.
    Da gehen alle Parteien tolerant miteinander um.
    Da drückt der eine mal ein Auge zu und der andere bedankt sich mit einem kleinen Präsent.

    Wieso hier alle so aus der Haut fahren müssen, ist mir wirklich ein Rätsel. Da wird aufeinander herum gehackt weil einer der Rechtschreibung nicht mächtig ist, was wirklich nichts mit dieser Diskussion zu tun hat, da werden Harz 4 Empfänger beschimpft und sonstige grenzwertigen Sprüche vom Stapel gelassen.
    Den „graduellen Zerfall“ kann man an dieser Diskussion hervorragend erkennen.

    Liebe Felicia, ich darf dir Hoffnung machen, es gibt Deutsche die anders sind. Glücklicherweise habe ich da bessere Erfahrungen gemacht, aber ich verstehe was du sagen möchtest. Manche Menschen haben vielleicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und meinen mit ihrem „Klugscheißertum“ alles widerlegen zu können,
    aber das Herz für ein friedliches und vor Allem glückliches Zusammenleben mit anderen Mitmenschen, das kriegt man nicht aus Büchern!

    Traurig!

  21. Toleranz in Maßen ist Gut sagt:

    Toleranz im Übermaß ist schlecht.

    Wenn man MAL feiern möchte und dies auch tut steht dem nichts im Wege. Wie würden SIE sich aber fühlen wenn sie von morgens 10 bis abends 20/22 Uhr unterwegs waren, aufgrund von Arbeit total müde sind und Ihnen die Muskeln schmerzen und SIE nicht schlafen könnten weil ihr Nachbar meint laut Musik hören zu müssen und zu dürfen?

    Sie würden sich sicherlich für den Nachbar freuen, dass sich dieser so schön entfalten kann und dies auch aller Welt und in besonderem Maße Ihnen kund tun möchte.

    Und falls dieser Nachbar dann zu Ihrem Auto geht und ein wunderschönes Logo seiner Lieblingsmusik oder seiner Lieblingsmarke in den Lack ihres Autos einbrennt/kratz/lackiert würden Sie sich doch sicher auch für seine freie Entfaltung und dass man Toleranz walten lassen sollte einsetzen.

    Sicherlich würden sie „Musik“ wie Musicless Music / Firestarter – Prodigy oder ähnliche “Musik” (Musicless Music / Queen i want to break free – einfach mal bei youtube eingeben klingt doch ebenfalls wunderbar auf Discolautstärke) mit vollen 100 DzB (Disco-Lautstärke) über den ganzen Tag verteilt und am besten auch noch Nachts von Ihren Nachbarn durch die Wände hören? (Am besten sind ja noch die schönen Bahngeräusche oder das sehr laute Wasserkessel-Teil bei dem Queenvideo…)

    Oder würden Sie in diesem Fall mit Zweierlei Maß messen und Verlangen selbst Musik in Diskolautstärke zu hören während der Nachbar mit seiner grässlichen Musik aufhören soll?

    *Ironie ausschalten*

    Klar möchte man auch mal Feiern, aber muss man dazu 20 andere Leute stören, nur damit 4 Leute ihren “Spaß” haben können? (Ironie wieder an) Den sie natürlich nicht ohne die Störung von 20 anderen Leuten haben könnten? (Ironie wieder aus)

    Ich bitte vielmals um Entschuldigung für den starken sarkastischen und/oder ironischen Anteil in meinem Posting, ich wollte nur gerne verdeutlichen was es genau hieße Toleranz in solchem Maße mit aller Konsequenz durchzuziehen.
    Also ICH möchte weder von lauter Musik meiner Nachbarn gestört werden, noch möchte ich dass meine Nachbarn mein/e/n Auto/Hauswände/Briefkasten oder sonstiges in “künstlerischer Weise verschönern”.

    Wer Toleranz auf Kosten anderer möchte, sollte dies doch bitte so vorleben und seine Gegenstände als Leinwände darbieten 😉
    Ein-, zweimal im Jahr eine Party ist genauso wie Grillen: “Was ich selber gern MAL will, darfst du auch MAL” oder: “Was du nicht willst was man dir tu, das füg’ auch keinem andern zu” 😉
    Wobei man sich mit 20/30 Personen aufwärts wohl eher einen geeigneteren Ort aussuchen sollte, oder die Nachbarn gleich einbinden, da die paar Leute mehr oder weniger sicher nicht stören würden, damit dem Hausfrieden aber sicher geholfen wäre^^

    PS: Wem meine Meinung nicht passt, soll doch bitte so tolerant sein sie hinzunehmen 😉

    MfG
    Sascha

    Anmerkung an die Redaktion: Leider kann ich meinen ersten Beitrag nicht bearbeiten weshalb hier eine korrigierte Fassung ist, daher möchte ich den Administrator bitten das frühere Posting zu löschen.

  22. miri sagt:

    Hallo zusammen,
    Leider ist der letzte Beitrag schon ne weile her,aber ich kotz mich jetzt auch einfach mal aus.
    Problem in unserer neuen Wohnung sind die lärmenden Mieter über uns,vorher hatten wir die unter uns,leider auch alles andere als ruhig.
    Ich bin Mutter von 2 Kindern 11 Monate und 5 Jahre .
    Ich dachte hier würde ich mehr Ruhe finden als in unsere alten Wohnung! Falsch gedacht.
    Ich wohne vier Wochen hier,und habe Terror ohne ende täglich da die besagten Mieter ihre Kinder nicht beschäftigen können.
    Das Kinder sich entfalten sollen und auch müssen ist klar,aber müssen die den ganzen tag über meinem kopf von irgendwas runter springen oder Pferdchen spielen? Da wackelt sogar mein Sofa mit wenn die anfangen. Und nein ich Kette meine Kinder nicht fest,diese müssen auch nicht über den Boden schweben,aber sollen auch nicht rücksichtslos wie Elefanten durch die Wohnung trampeln. Ich habe das ganze schon in meiner alten Wohnung mitmachen müssen,so langsam aber sich kann ich nicht mehr. Sage ja nix dazu das sie in der Wohnung hin und her rennen,obwohl das schon anstrengend ist, aber es sind Kinder. Habe versucht mit denen zu reden und angeboten sich das mal aus meiner Wohnung an zuhören aber da hat der Vater das sagen und lehnt ab,und sagt das soll ich doch bitte nicht mit ihm klären. Bitte??? Sie sind aber doch der,der über mir den Lärm macht und deswegen flackernde Lampen verursacht! Ist ihm egal. Ruhezeiten werden völlig außer acht gelassen und um 22 Uhr poltern die immernoch oben rum,dabei haben die ein alter,bei dem man erwarten kann das man sich rücksichtsvoll verhalten kann. Wie gern würde ich meinem Nachbarn mal auf dem Kopf rum trampeln damit sie wissen wie es ist .
    Danke fürs lesen,sollte das jemand machen.
    Lg

  23. Ralf I sagt:

    Also ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht.
    In unseren Gesetzen steht ganz klar:Nachtruhe von 22 Uhr bis 06 Uhr.Fertig.
    Das hat somit in meinen Augen absolut nichts mit intolleranz zu tun.
    Wenn da stehen würde von 00 Uhr bis 4 Uhr dann wären es halt diese Ruhezeit.Egal ob Sylvester,Karneval oder Geburtstag.
    Es gibt z.B. auch ein Gesetz nicht über Rot zu fahren.Da gibt es auch kein aber,oder nur einmal oder nur ein bisschen.
    Ich bin Autolackierermeister und muß den Tag über meinem Chef erstklassige Lackierungen abliefern und das kann ich nicht wenn ich nicht 100% konzentriert und ausgeschlafen bin.Reklamationen kosten Geld und das Auto ist des Deutschen liebstes Kind.
    Was wohl die Meckerer hier sagen wenn sie bei mir Ihr Auto lackieren lassen und die Lackierung Sch…ße geworden ist und ich denen dann sage:“ Tut mir leid,aber ging nicht besser, ich konnte die ganze Nacht wegen dem Lärm im Haus nicht schlafen.Ich bin total müde und unkonzentriert.
    In dem Mehrfamilienhaus wo ich jetzt wohne bin ich nun mittlerweile so weit das ich bei übermäßiger lauter Musik spätestens 22.30 Uhr die Polizei rufe.Schluss.Ich gehe da auch nicht mehr rüber zum diskutieren.Und wenn ich damit der größte Spaßverderber der Welt bin.Also,wie gesagt:Sollte das Gesetz zur Nachtruhe geändert oder abgeschafft werden ist das halt so und ich muß das akzeptieren und mich damit abfinden.
    Aber so lange das eben nicht der Fall ist gilt für mich: 22 Uhr-06 Uhr.
    Ansonsten ,Polizei und Anzeigen bis die kaputten das hier im Haus
    begriffen haben.

  24. Hans sagt:

    Sorry aber ich halte euch hier fast alle ziemlich bescheuert scheinbar vorallem solche welche immer nur nach Ruhe schreien..
    Ich bin ein ruhiger Mensch und höre aufgrund meiner Nachbarn KAUM Musik und nie in Zimmerlautstärke (nur leiser).
    Das bedeutet ich bin selber ein ruhiger ABER toleranter Mensch.
    Ich weiss wie schön es ist zu lachen und Spaß zu haben, dass was ihr schon lange verpennt habt..

    Und mal ehrlich ihr intoleranten Menschen nervt mich so sehr mit eurem richtig/falsch getue, dass ich mir sogar die Mühe mache, auf euren Mist zu antworten..
    Wer gibt euch denn das Recht über andere zu bestimmen aber selber dann Lärm machen… JEDER MACHT LÄRM
    Aber das ist ja eure Art nicht wahr? Alles zu kritisieren was EUCH nicht passt.. schoneinmal darüber nachgedacht dass die Leute die immer nur über andere richten und kritisieren selber auf das übelste zu kritisieren sind?

    Aber eins ist schön:
    Ihr untoleranten alten Überbleibsel werdet bald ausgestorben sein..
    Dann ist Schluss mit Krieg, unfairer Verteilung und anderen auf den Sack gehen.

    Ich wünsche euch alles schlechte und kaputte Ohren und so durchlöchterte Nerven mit denen Ihr nichtmal eurer ausgelaufendes Hirnwasser mit aufwischen könnt..
    Zieht aufs Land und haltet einfach das ….

    Sorry für die unfreundlichen Worte aber jeder verdient Ehrlichkeit.
    Sogar unehrliche Subjekte die irrtürmlicherweise eine menschliche Hülle bekommen haben! So wie ihr..

  25. Rainer sagt:

    Ich habe hier einige, aber nicht alle Artikel und Kommentare gelesen. Ich selbst bin 50 und wir feiern vielleicht 1-2 Mal im Jahr. Dabei kann es etwas lauter werden. Wir hängen jedes Mal einen Zettel in den Hausflur, wobei es nur noch 2 weitere Mietparteien gibt. Diese sind Rentner und schaffen es nicht vernünftig mit uns zu reden. Entweder sie rufen gar nicht erst an, sondern holen sofort die Polizei. Wobei die Polizisten dann hier oben nachfragten, was sie denn hier sollten. Ja, die Aussage der Beschwerer war, dass zu laut durch den Hausflur gegangen wurde. Wenn wir also über Toleranz sprechen und schreiben, warum muss eigentlich immer alles totenstill sein. Liegen wir schon im Grab und warten nur noch auf den Tod. Nein, das will ich nicht. Ausserdem denke ich, dass die älteren Herschaften hier im Haus auch einen Nutzen von den etwas Jüngeren hätten. Am Anfang haben wir ihnen Blumenkästen umgestellt und andere schwere Dinge bewegt, die sie nicht bewegen können. Nachdem sie aber völlig intollerant sind und kein vernünftiges Gespräch suchen, haben wir jegliche Kommunikation und Hilfe abgebrochen. Jetzt müssen sie selber schleppen und wir werden ein wenig leiser feiern. Viel Spaß beim Hexenschuß…..

  26. desiree sagt:

    Oh mein gott…deshalb sind Menschen in anderen Länder glücklicher. Es gibt mit Sicherheit genügend Leute die das feiern als Hauptaufgabe in ihrem traurigen Dasein ansehen….und das sowas nicht korrekt ist sagt doch der gesunde Menschenverstand. Das aber bei uns hier in Deutschland wenn um Punkt 22 Uhr die lichter nicht aus sind und es totenstill ist gleich empört , agressiv und beleidigend reagiert wird ist unverständlich. Eine Feier mit Freunden im eigenen Garten muss doch toleriert werden. Zumindest solange wie es noch normal verläuft. Aber sogar da gibt es dann ein Nachbar von vielen der sich aufregt. Dann lässt man dann das grillen weg , dann empören sie sich an Kinder die im Pool spielen. Pool abgebaut und jetzt sind angeblich die 2 HASEN laut. Menschen die so sind sind doch einfach selbst unzufrieden. Bin froh wenn ich aus diesem Land bin so das ich meine kleine Gitarre auch mal draußen , abends um 8 in meinem eigenen Garten spielen kann ohne ein schlechtes gewissen zu haben. Achso…und falls sich hier jetzt jemand aufregt und mich angreift.. ich bin deutsch , glücklicherweise von einer sehr weltoffenen und toleranten familie erzogen wurden…und ich bin auch zur schule gegangen mit gutem Abschluss. .. ( falls jetzt wieder von irgendeinem klugscheisser Kommentare kommen über Rechtschreibung und Grammatik :-).)

  27. Hartmann sagt:

    Hallo
    Ich wohne mitleerweile seit über einen Jahr in einer Mehrparteienwohnung und bekommen von meinem Nachbarn über mir immer wieder und sehr regelmässig seine anscheint immer größere anlage zu hören. Die bässe wummern und die damit zusammenhängenden Kommunikationsprobleme von den seinen Gästen die dann auch lauter werden oder auf den Balkon ausweichen um dort sich lautstark zu unterhalten. Die Fußballspiele mit seinen Kumpels werden untermalt mit Boden stampfen und freudengejubel. Ich habe nun schon mehrere Lärmprotokolle angefertigt und diese auch an meinen Vermieter übermittelt. Es kam der Tag an dem er schon wieder Feierte und ich beschloss ihm mein Leiden mitzuteilen. Ich wurde ausgelacht und an der Lautstärke hat sich nichts geändert. Die Polizei hat an den Abend für Ruhe gesorgt. Der Nachbar hat wohl eine Art Verwarnung bekommen und hat mich kurze zeit später draußen auf dem Parkplatz abgefangen und mich zu rede gestellt. Ich wurde bedroht und die Gesamtsituation wurde nicht besser, als ich ihm versucht ins gewissen zu reden. Weitere 3 Monate später in dem auch ordentlich Lärm produziert wurde, schrieb ich ein weiteren Brief an meinen Vermieter. Kurz darauf später erhielt ich einen Brief von meinem Vermieter zurück und stand wie ausgewechselt neben mir als ich lass, das mehrere Parteien sich darüber beschwert haben das ich den Häuslichen Pflichten nicht nachkomme und seitdem ich dort lebe nur Probleme verursacht habe…..

  28. Béla Selimi sagt:

    Wir haben ein Gasthaus als Nachbarn und jeden Samstag in Sommer heiratet da irgendjemand und nerven mit ihrer lauten Musik das ganze Dorf. Und oft bis nach 0 Uhr. Ich kann ja verstehen das die nur einmal im Leben heiraten ( normalerweise) aber wir müssen das jedes Wochenende ertragen. Wir können nichtmal Abends in Ruhe grillen. Bis wann dürfen die laut Party machen? Ich habe jetzt aus dem Text entnommen das die bis 24 Uhr laut sein dürfen.

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