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Ein Kollege berichtet von folgender Klausel unter einem Mahnschreiben:

„…Zahlen Sie bis zum vorgenannten Datum nicht kommt ein Inkassobeauftragter vorbei, damit Sie dann direkt diesem gegenüber die Zahlung leisten können.“

Klingt irgendwie etwas nach Russisch Inkasso oder?

5 Responses to “Service oder versteckte Drohung?”

  1. A. K. sagt:

    Hm. Aber finden Sie mal eine Formulierung, die dasselbe aussagt und nicht als Drohung ausgelegt werden kann.

  2. Brandau sagt:

    Ich finde es etwas ungewöhnlich, dass dort gleich jemand vorbeikommen soll. Wenn die mitgeteilt hätten, dass sie dann klagen/den Gerichtsvollzieher beauftragen (gut, der kommt auch normalerweise vorbei, aber da weiss man wenigstens vorher was man so ungefähr erwarten kann) hätte ich es normaler gefunden.

  3. Wettstein sagt:

    Ich habe bei einer nordischen Staatsanwaltschaft gegen ein Inkassounternehmen, das derlei Drohungen in allen Mahnschreiben verwendet, Straafanzeige wegen versuchter Nötigung gestellt. Wenn die STA die Ermittlungen abgeschlossen hat, werde ich berichten.

  4. Wir hatte schon solch einen Fall gehabt, und es entpuppte sich als leere Drohung, wir wollten anfangs dagegen vorgehen, weil es einem doch Magenschmerzen bereitet. Haben es aber letztendlich „vergessen“

  5. Maria sagt:

    Finde ich sehr ungewöhnlich für ein Inkassounternehmen, erscheint mir unseriös, wenn tatsächlich einer vorbeikommen sollte hätte man das anders Formuliert und nicht so plump.

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