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„Warum tun die sich das an?“ fragt der Kollege Hoenig und meint damit Juristen, die trotz hoher Qualifikationen in den Richterberuf gehen.

Gegenargument sind die diversen dienstlichen Auflagen und Vorschriften und hässliche Büroeinrichtungen.

In den Kommentaren wird auf den Richterberuf als Berufung, die besseren Möglichkeiten Urlaub zu nehmen („6 Wochen am Stück“), die Möglichkeit das Dezernat durchaus auch in 20 Wochenstunden zu bearbeiten und die richterliche Unabhängigkeit angeführt.

Die Vorteile des Richterberufs sind sicherlich die Sicherheit des Jobs, der keine Akquise erfordert, ein hohes gesellschaftliches Ansehen, relativ freie Einteilung der Arbeitszeit, die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten und die besseren Möglichkeiten den Beruf mit Kindererziehung zu vereinbaren.

Das Schöne am Anwaltsberufs ist meiner Meinung nach, dass man näher am Fall ist, weil man den Sachverhalt erst erarbeitet, der Umgang mit dem Mandanten, die größere gestalterische Freiheit und auch, dass man einen Fall gewinnen (oder eben verlieren) kann, was einem Richter nicht möglich ist.

3 Responses to “Richter oder Rechtsanwalt: Vorteile und Nachteile”

  1. In 20 h schafft das allenfalls ein Verwaltungsrichter. Unfassbar – hier im Norden haben die wirklich maximal 2-3 h am Tag noch zu tun.

    Meine Frau scheidet – und sie sitzt abends manchmal länger als ich am Schreibtisch.

    Ich würde meinen Job um nichts in der Welt tauschen wollen. So einfach ist das. 🙂

  2. Sama , Mohamed sagt:

    Ich brauche Name und Postanschrift des Vorsitzende-
    des Richter Berufsgericht des Landes Berlin
    Infomieren Sie mir über Vorschriften für die Einleitung einer berufsrechtliche Aufsichtsverfahren wegen Verrstoß des Richter Berufes.

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