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Nachdem wir bereits über einen Olper Rechtsanwalt berichtet hatten, der wegen Betrug angeklagt wurde, berichten wir heute über einen Olper Geschäftsmann, der im großen Stil Betrügereien begangen haben soll.

Der 39 Geschäftsmann und ehemaliger Olper Schützenkönig (um im Sauerland etwas werden zu können muss man zumindest im Schützenverein sein, besser eben Schützenkönig) hatte bereits bei seinem vorherigen Arbeitgeber Baustellen erfunden und Materiallieferungen eines angeblichen Vorlieferanten abgerechnet. Nachdem das aufgeflogen war machte er mit eigener Firma weiter.

Als „Fipro GmbH” auftretend hatte er angeblich ein neuartiges Verfahren zur Produktion von Brandschutzglas einschließlich Rahmenkonstruktion entwickelt. Diese Geschäftsidee überzeugte die KfW-Mittelstandsbank in Düsseldorf, die eine Anschubsfinanzierung von zunächst 150 000 Euro gewährte und später ein Darlehen von 361 400 Euro nachschob. Staatsanwalt Hettwer bezeichnete diese Vorgänge als „Türöffner” zum großen Geld: Die Sparkasse Hochsauerland in Brilon zog nach und zahlte weitere 1,1 Millionen Euro an den Olper aus. Brandschutzglas wurde nie produziert. Alle diesbezüglichen Unterlagen und Beschnigungen waren wohl gefälscht.

Von diesen Geldern lebte der Geschäftsmann auf großen Fuße, erwarb ein Jadgschloß und trat als Gönner auf. Der Prozeßverlauf bleibt aber abzuwarten.

Quelle: Der Westen

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