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Ein WIssenschaftlerteam hat untersucht, wieviel Prozent aller Studenten in einem Studiengang das Studium abbricht.

Dabei liegt der Durschnitt heute über die Fächer bei 21%, wobei insbesondere Fächer mit höheren mathematischen Anforderungen schlechter abschneiden. Die höchste Abbrecherquote haben die Physik und die Geowissenschaften.

Jura wird damit eher selten abgebrochen. Niedrigere Abbrecherzahlen haben nur noch Zahn- und Tierärzte (3 Prozent), Medizin (5 Prozent), Pharmazie (6), Agrar-, Forst, Ernährungswissenschaften (7) sowie Lehramt (8 Prozent).

Insgesamt hätte ich die Abbrecherzahlen für Jura höher eingeschätzt. Wobei in dem Bericht auch nicht dargelegt war, wie diese Zahlen genau ermittelt wurden. Zudem kann man in Jura mangelndes Verständnis zumindest zum Teil durch Fleiss ausgleichen, was bei mathematischeren Studiengängen sicherlich schwieriger ist. Ein weiterer Grund könnte sein, dass die schwierigste Prüfung, das Examen, ganz am Ende liegt, und die Leute bis dahin schon zuviel investiert haben um das Studium abzubrechen. Andere Fächer sieben deutlich früher aus.

Da das Boot schon lange voll ist sollte man hier vielleicht darüber nachdenken eine Zwischenprüfung einzuführen, die den Namen auch verdient.

5 Responses to “Jurastudium: Nur 9% aller Jurastudenten brechen das Studium ab”

  1. […] Studienabbrecherquote bei den Juristen 2002 noch bei 16 % (damals schon gesunken von 27 %). Wie der Kollege Brandau vom Blog Rechtsanwalt News berichtet, liegt die Quote nach einer neuen Studie bei den Jurastudenten nur noch bei 9 % und damit […]

  2. Bernd sagt:

    Ich kann mir das nur so erklären. Für Fächer wie Physik oder Angewandte Informatik braucht man ein gewissen Mathematisches Verständnis und das haben nur wenige. Bei Jura ist das weniger der Fall denn das ist vielleicht nicht einfach verständlich dafür aber Lernbar

  3. Also ich würde mit dem Studium nichtmal anfangen. Wer sich darauf einlässt, der muß wohl wissen, was ihn erwartet.

  4. Michael sagt:

    Gut, dass ich nie Jura studiert hab.

  5. Mein Eindruck ist, dass Jurastudierende möglicherweise im Durchschnitt tatsächlich eine höhere Frustrations-Toleranz mitbringen als Studierende in anderen Fächern. Auch das könnte die geringe Abbrecher-Quote erklären.

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