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Aus dem Seminar

Der Vortragende ist gut drauf:

Er trägt etwas vor. Ein Teilnehmer: aber konnte müsste es nicht eigentlich so sein?

Ja, da haben sie natürlich recht. Anders eben nur der BGH

Oder

Das ist so und so, das hat der BGH schon richtig entschieden. Contra legem, aber richtig.

 

Die neue Internetseite der Kanzlei Billich, Sprenger und Kollegen ist online. Gerne mal vorbeischauen:

Rechtsanwaelte Billich Sprenger Kollegen siegen

Rechtsanwaelte Billich Sprenger Kollegen siegen

Der Gerichtstermin ist auf 10:00 Uhr angesetzt. ich bin etwa 15 Minuten vorher da und bespreche den Fall noch kurz mit dem Mandanten. Ein paar Minuten vorher gehen wir in den Verhandlungssaal, wo die Richterin auch schon wartet.

Es schlägt 10:00 Uhr.

Die Richterin fragt nach,ob wir den Kollegen, der die Gegenseite vertritt draußen gesehen hätten.

Nein, da war leider niemand.

Es wird 10:01 Uhr

Richterin: Ich rufe da mal an, der ist sonst immer pünktlich, da stimmt was nicht!

Und tatsächlich: Der Termin war versehentlich nicht notiert worden. Der Kollege eilte nach dem Anruf los.

Eigentlich ja kein schlechter Ruf. Da kennt jemand die ortsansässigen Rechtsanwälte

Frühe Beauftragung

Die Gegenseite weist alle geltend gemachten Ansprüche zurück. Dann setzt der Kollege noch einen drauf:

Ferner weisen wir daraufhin, dass Ihre Vollmacht das Datum aus dem Jahr 215 trägt.

Stimmt, da hat der Mandant sich (recht offensichtlich) verschrieben. Aber erstaunlich, was der Kollege so alles bemerkt.

Die Gegenseite bei der ansonsten einvernehmlichen Scheidung hat etwas Verspätung. Da die Noch-Ehefrau auch keinen Kontakt mehr hat ist man unsicher, ob er auch wirklich kommt.

Die Richterin schaut sicherheitshalber noch einmal nach, ob die Ladung auch wirklich zugegangen ist:

Richterin: „Also  unterschrieben hat das Empfangsbekenntnis „Kaiser Wilhelm“.

Ab dem 01.06.2013 bin ich nicht mehr in der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Knetsch und Partner tätig, sondern bei der Siegener Rechtsanwaltskanzlei Billich und Sprenger.

Billich & Sprenger GbR

Sohlbacher Str. 35
57078 Siegen
Deutschland
Telefon: 0271/405830
Telefax: 0271/4058329
Die Kanzlei befindet sich in einer Fachwerkvilla in Siegen-Geisweid.

Dem Kollegen hat ein für mich günstiger Hinweis des Gerichts wohl nicht gefallen:

ich bitte um Verständnis, dass ich die vorstehenden Rechtsauffassungen des Herrn Vorsitzenden mit Entschiedenheit entgegentrete!

Wenn ich mich richtig daran erinnere, ich habe natürlich auch schon die Schuldrechtsreform im Jahre 2002, nachvollziehen müssen, dann…

Dafür, dass die Schuldrechtsreform mit dem Problem nichts zu tun hat, eine recht deutlich, aber meines Erachtens an der Sache vorbeigehende  Spitze.

Die Mandantin wollte schnell Unterlagen vorbeibringen, kommt aber nicht. Ich wunderte mich schon etwas, bis sie sich telefonisch meldete:

„Hallo Herr Brandau, mit den Unterlagen verzögert es sich etwas, ich wollte ja eigentlich schon längst bei Ihnen sein, aber dann ist mir der Amoklauf hier Siegen dazwischengekommen, da ist ja alles gesperrt“

Ein Mann mit einer AK-47 ist in der Tat ein guter Grund.

Ich hatte dem Mandanten einen Entwurf zugeschickt. Er meldet sich nach Prüfung:

„Der Entwurf ist sehr gut! Schicken Sie ihn bitte sofort raus!

Die Gegenseite ist allerdings gerade ins Ausland verzogen, ich habe keine neue Adresse!“

Wie die Aufforderung aus  Satz 1 ohne neue Adresse umgesetzt werden soll, läßt er allerdings leider offen.

Auf dem Schreiben der Gegenseite findet sich noch immer ein Klebezettel. In schöner Schrift ist dort nur kurz vermerkt:

So ok?

Gefolgt von einem:

ja danke

Was ja keine sehr tiefgreifenden Zusatzinformationen sind. Trotzdem gefährlich so einen Zettel zu vergessen. Da hatte es andere Gegenseiten schon einmal schlimmer erwischt.


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